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Markus Zürcher- "Schichtarbeit"
Das frühe Werk von markus Zürcher zeugt von einer ausgesprochenen Radikalität im Umgang mit minimalen Formen, der Einsatz von Farben wurde weitestgehend vermieden. Es entstanden Lithographien in Kleinstauflagen, die diese Haltung unterstrichen. Die neueren Arbeiten spielen konkret mit dem Medium der Farbe, und zielen auf Op-Art-Effekte ab, die im Gesamten eine einheitliche, konzeptuelle Struktur aufweisen.
In der Kunsthalle Bern entstand ein grossformatiges Wandgemälde, dessen Pigment rein aus Schmutz der Kunsthalle bestand. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf Zürcher`s Arbeitvorgang beim Malen der großformatigen Aquarelle, die langsam und Schicht für Schicht über Monate aufgetragen werden. So entstehen vibrierende, psychoaktive Bildwelten, die den Betrachter ahnen lassen wie es damals gewesen sein muss, im Sommer 68.
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